Bei der Kryolipolyse wird Fettgewebe durch die lokale Anwendung von Kälte reduziert. Das nicht-invasive Verfahren unterkühlt Fettstellen etwa eine Stunde lang und lässt diese somit auskristallisieren, sodass sie anschließend vom Körper abgebaut werden.


Schmerzfreie Behandlung und schonende Fettentfernung

Insbesondere subkutane Fettzellen, die sich unterhalb der Haut befinden, reagieren empfindlich auf Kälte. Das umgebende Gewebe ist weniger kälteanfällig, sodass die tiefen Temperaturen nur auf die Fettansammlungen wirken. Zunächst wird ein Vlies mit Anti-Freezing-Gel auf das zu behandelnde Körperareal gelegt. Dieses verhindert Erfrierungen zuverlässig. Mit einem Applikator kühlt der Behandler das Gewebe dann auf +4 bis +5 Grad ab. Die Fettzellen bilden hierdurch kleine Kristalle, verlieren ihre Funktion und durchlaufen eine sogenannte Apoptose. Die Fettzellen sterben ab und aktivieren Entzündungszellen, wodurch sie vom Körper aufgelöst und nachfolgend abgebaut werden.

Dauerhafte Lösung

Sensoren im Applikator überwachen und steuern den Kühlprozess fortlaufend, sodass die Kälte immer wieder angepasst wird. Ein variabler Sog massiert die Haut während der Behandlung, um die Ergebnisse zu optimieren. Einmal abgebaute Fettzellen bilden sich nicht erneut, sodass die Therapie einen langanhaltenden Effekt erzielen kann. Die Dicke einer Fettschicht kann durch das Verfahren wirksam reduziert werden. Da die Lipide schrittweise abgebaut werden, sind im Blutbild und bei der Leberfunktion keine wesentlichen Veränderungen festzustellen. Behandelt werden können Arme und Beine, Bauch und Hüfte.

Mögliche Nebenwirkungen sind:
- Blutergüsse, Hautrötungen oder Taubheitsgefühle nach der Behandlung
- Nebenwirkungen klingen meist innerhalb einer Woche ab